Die Legende von den weiblichen Ahnen
Die Mythen über Women ancestral beings kann man in allen Gebieten von Australien finden. Auf langen Reisen betätigten sich dies Wesen besonders in der Erschaffung von Landschaften und in der Benennung von Flora und Fauna.
So erzählt man zum Beispiel in der Western Desert nicht nur von den beiden mythischen männlichen Wesen, sondern auch von zwei alten Frauen und den Einzelheiten ihrer Reise, als sie südlich von der Wüste bis zum Meer wanderten und wieder zurückkamen. Auf ihren Weg schufen sie viele natürliche Merkmale, welche mittlerweile Sicherheits- oder Bewahrungs- Orte geworden sind, die heute noch über typisch weiblich spirituelle Wesensmerkmale und Energien verfügen.
In den der Wüste angrenzenden Gebieten berichten Legenden von den Kurunpi Frauen. Zwei sachverständige und überall respektierte Frauen, die durch das Land reisten und dem Land und den Zeremonien Namen gaben. Weiter wird berichtet, dass sie sogar Männer in der Kunst und der Technik des Speerwurfes unterrichteten. Sie schufen auch die Rituale und die zeremoniellen Zeichen im Umgang mit dem Speer. Diese Ideen wurden ihnen teilweise von Männern gestohlen. Es wird aber immer wieder in den Mythen diskutiert, ob wirklich die Frauen diese wichtigen zeremoniellen Objekte und Abläufe geschaffen haben.
Sind sie vielleicht die Diebe, die Objekte und das Wissen von den Männern gestohlen hatten? Der typisch weibliche Charakter vieler Plätze und Zeremonien lässt an der Beteiligung von Männern bei der Schaffung allerdings stark zweifeln.
Foto: Dieter Tischendorf
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